Verhaltenskodex

Verhaltenskodex

Teil I : Schüler

 

Würde und gegenseitige Wertschätzung

 

  • Ich trete anderen Schülern gegenüber so auf, wie ich es von anderen auch erwarte.
  • Lehrer grüße ich freundlich. Wenn ich einen Lehrer sprechen möchte, spreche ich ihn in angemessener Wortwahl und Ausdrucksform an.

 

Maßnahmen bei Verstößen: 


  1. Rüge durch Mitschüler und Lehrer sowie Hinweise auf korrektes Auftreten

  2. schriftliche Stellungnahme mit Unterschrift der Eltern

  3. Festlegung von Erziehungsmaßnahmen nach Katalog


 

  • Berechtigte Kritik an Mitschülern, Lehrern und Eltern darf ich frei äußern, ohne dass dies Folgen für mich hat. Hierbei sind folgende Regeln zu beachten:
  1. Die Kritik wird direkt angebracht. 

  2. Wenn dies nicht zu einer Klärung führt oder eine Klärung unwahrscheinlich 
erscheint, werden die Streitschlichter oder der Klassen- bzw. Schülersprecher eingeschaltet. 

  3. In dringenden Fällen können sich die Schüler an ihre Klassenlehrer, den Vertrauenslehrer und die Beratungslehrer wenden. 

  4. Alle Beteiligten sind bemüht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. 

  5. Vor der Festlegung von Maßnahmen sind stets beide Seiten zu hören. 

  6. Sollte keine Einigung erreicht werden, wird ein Schlichter beauftragt. 


 

Maßnahmen bei Verstößen:


  1. Gespräche mit dem Klassenleiter, Schulleiter 


 

  • Im Falle auftretender physischer oder psychischer Gewalt bin ich verpflichtet, sofort einzuschreiten. Wenn eine einvernehmliche Klärung nicht möglich ist, melde ich den Vorfall dem zuständigen Lehrer (Fachlehrer, Aufsicht).

 

Maßnahmen bei Verstößen: 


  1. Vermerk in der Schülerakte
  2. je nach Schwere des Vergehens Information der Eltern (Vordruck) und des 
Schulleiters; Androhung bzw. Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen
  3. schriftliche Stellungnahme mit Unterschrift der Eltern

  4. Festlegung von Erziehungsmaßnahmen nach Katalog 


 

 

Verantwortung und Engagement

 

  • Ich trage Verantwortung für mich und meinen Lernerfolg. Dies zeigt sich darin, dass ich:
  1. alles unterlasse, was das Schulleben und den Unterrichtsverlauf stört oder behindert
  2. regelmäßig die Schule besuche und aktiv am Unterricht teilnehme
  3. pünktlich zum Unterrichtsbeginn an meinem Platz bin und nur die benötigten Unterrichtsmaterialien bereit liegen
  4. mein Unterrichtsmaterial vollständig dabei habe,
  5. meine Hausaufgaben erledigt habe,
  6. meine Ordnungsdienste und sonstige mir übertragene schulische Aufgaben erfülle,
  7. das Schulgelände außer nach Schulschluss nicht verlasse,
  8. keine legalen und illegalen Suchtmittel konsumiere oder bei mir führe,
  9. auf meine persönlichen Wertgegenstände selber achte, da bei Verlust die Schule keine Haftung übernimmt,

  10. mein Handy/Smartphone oder andere Unterhaltungselektronik während des gesamten Schultages ausschalte,
  11. alle Sachen, die andere gefährden bzw. nicht zum Unterricht oder zur schulischen Arbeit gehören, nicht mit in die Schule bringe,
  12. versäumte Unterrichtsinhalte zeitnah nachhole und
  13. mich entsprechend aller durchgeführten Belehrungen verhalte.

 

Maßnahmen bei Verstößen:

  1. versäumte unentschuldigte Zeiten werden nach Absprache mit dem Lehrer 
 nachgeholt 

  2. schriftliche Stellungnahme mit Unterschrift der Eltern 

  3. Erziehungsmaßnahmen nach Katalog 

  4. Androhen und Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen 

  5. Bei Verdacht auf Mitführung von gesundheitsgefährdenden Gegenständen bzw. Rauschmitteln ist der Lehrer berechtigt, sich vom Schüler den Inhalt der Schultasche zeigen zu lassen oder die Polizei zu rufen.

 

  • Der Klassensprecher trägt besondere Verantwortung für die Klasse. Insbesondere hat er sich umgehend mit der Schulleitung in Verbindung zu setzen, wenn ein Lehrer nicht zum Unterricht erscheint. 

  • Ich habe Anspruch auf individuelle Förderung und nutze entsprechende Angebote der Schule, wie z.B. Lösen von Zusatzaufgaben, Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften/ an der Talentförderung, Teilnahme am Förderunterricht und ähnlichen Angeboten.

  • Meine Teilnahme an Wettbewerben und schulischen Veranstaltungen ist gewünscht und wird anerkannt.
  • Das Bild der Schule nach außen wird auch durch mich geprägt. Deshalb
  1. rede ich nicht abfällig über meine Schule, meine Mitschüler und meine 
Lehrer,

  2. nutze ich die von der Schule angebotenen Möglichkeiten zur Entfaltung 
meiner Interessen, 

  3. übernehme ich Verantwortung für meine Klasse und meine Schule, 

  4. helfe ich Mitschülern im und nach dem Unterricht, 

  5. spreche ich Gäste der Schule aktiv an, um ihnen zu helfen. 

  6. trage ich bei besonderen schulischen Anlässen mein Schulshirt.

 

Maßnahmen bei Verstößen:


  1. Gespräche mit Klassenlehrern bzw. der Schulleitung
  2. Hinweise auf dem Zeugnis und/oder in den Lernstandentwicklungsberichten

 

 

Gewissenhaftigkeit und Pflichtbewusstsein

 

  • Ich trage dafür Sorge, dass an meiner Schule eine besondere Atmosphäre herrscht, indem ich:
  1. meinen Müll in die dafür vorgesehenen Behälter entsorge, 

  2. Verunreinigungen selbst säubere und, wenn dies nicht 
möglich ist, dem Hausmeister melde, 

  3. keinen Kaugummi im Unterricht kaue, 

  4. darauf achte, dass Ausstattung und Mobiliar geschont werden und ich mit Lehr- und Lernmitteln der Schule sorgsam umgehe, 

  5. die Fenster und Türen nur öffne, wenn der Lehrer damit einverstanden ist.
 

Maßnahmen bei Verstößen

  1. sofortige Beseitigung (kann auch von der Schüleraufsicht angewiesen 
werden) 

  2. Reparaturen/Instandsetzung 

  3. Ersatzbeschaffung oder Ersatzzahlung 

  4. Androhen bzw. Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen 


 

  • Ich erziehe auch Mitschüler bei der Einhaltung der oben genannten Regeln.

 

 

Teil II : Eltern

 

Würde und gegenseitige Wertschätzung

 

  • Die gegenseitige Wertschätzung und der respektvolle Umgang miteinander sind uns als Eltern wichtig. Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst.
  • Wir treten Schülern, anderen Eltern, Lehrern und der Schulleitung gegenüber in angemessener Art und Weise auf.
  • Bei Kritik an Lehrern und der Schulleitung beachten wir folgende Regeln:
  1. Die Kritik wird direkt an die betreffende Person gerichtet.
  2. Die eigenen Kinder werden bei Bedarf zur Klärung mit einbezogen.
  3. Wir bemühen uns gemeinsam um eine zielstrebige, einvernehmliche Lösung.

 

 

Verantwortung und Engagement

 

  • Wir tragen Mitverantwortung dafür, dass unsere Kinder ihre Fähigkeiten in der Schule entwickeln können. Wir besprechen mit unseren Kindern ihre Pflichten und Rechte und unterstützen sie durch unsere häusliche Erziehung bei deren Umsetzung.
  • Wir achten auf eine gewissenhafte und sorgfältige Arbeits- und Lerneinstellung sowie ein angemessenes Verhalten unserer Kinder.
  • Wir erziehen unsere Kinder zu einem selbstbewussten Auftreten und zur Einhaltung von Grenzen und Normen. Wir helfen ihnen, konstruktive Kritik anzunehmen und auszuüben.
  • Mit liebevoller Konsequenz beraten und unterstützen wir unsere Kinder in allen schulischen Belangen.
  • Wir sorgen dafür, dass unsere Kinder genügend Zeit, Platz, Ruhe und alle erforderlichen Arbeitsmittel zum Lernen haben.
  • Das Bild der Schule nach außen wird auch durch uns beeinflusst. Deshalb reden wir nicht abfällig über die Schule, andere Eltern, die Lehrer und die Schulleitung.
  • Wir informieren uns regelmäßig über den Lern- und Leistungsstand unserer Kinder.
  • Wir unterstützen die gewählten Elternvertreter bei ihrer Arbeit.
  • An schulischen und außerschulischen Veranstaltungen nehmen wir nach Möglichkeit teil.
  • Im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen wir die Aktivitäten der Schule personell, materiell und/oder finanziell.

 

 

Gewissenhaftigkeit und Pflichtbewusstsein

 

  • Wir füllen das Informationsblatt zu den Erste- Hilfe- Maßnahmen sorgfältig aus und geben es termingerecht ab.
  • Wir informieren die Schule zeitnah über schulrelevante Veränderungen in der Familie.
  • Wir informieren unverzüglich die Schule, wenn unser Kind aus zwingenden Gründen verhindert ist, am Unterricht oder an sonstigen Schulveranstaltungen teilzunehmen. Diese Information hat bis 08.00 Uhr zu erfolgen. Der Klassenlehrer ist berechtigt, eine schriftliche Entschuldigung von den Eltern bzw. ein schriftliches Attest vom Arzt einzufordern.
  • Sollte es bei Unwohlsein unseres Kindes erforderlich sein, sichern wir die Abholung unseres Kindes durch uns persönlich bzw. durch eine andere von uns beauftragte Person ab.
  • Wir sind darüber informiert, dass bei nicht erfolgter rechtzeitiger Abmeldung unseres Kindes die Schule eine polizeiliche Suchaktion einleiten kann, um eine Kindeswohlgefährdung auszuschließen.
 

 

Teil III : Lehrer

 

Würde und gegenseitige Wertschätzung

 

  • Ich trete Schülern, Eltern, Kollegen und der Schulleitung gegenüber so auf, wie ich es von anderen auch erwarte, mit angemessener Wortwahl und Ausdrucksform. 

  • Schüler werden durch mich weder durch Worte noch durch Gesten bloßgestellt oder diskriminiert.
  • Kritik an Schülern, Eltern, Kollegen und der Schulleitung darf ich frei äußern. Hierbei sind folgende Regeln zu beachten:
  1. Die Kritik wird direkt angebracht. 

  2. Die Gespräche werden lösungsorientiert geführt. 

  3. Alle Beteiligten sind bemüht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. 

  4. Als Lehrer bilde ich mich regelmäßig weiter, um die Gesprächsführung
  5. professionell zu gestalten.
  • Im Falle auftretender physischer oder psychischer Gewalt zwischen Schülern bin ich verpflichtet sofort einzuschreiten. Wenn eine sofortige Klärung nicht möglich ist, melde ich den Vorfall dem zuständigen Klassenlehrer oder wenn erforderlich sofort der Schulleitung. 


 

 

Verantwortung und Engagement

 

  • Ich trage Verantwortung für mich und meine Arbeit. Dies zeigt sich darin, dass ich: 

  1. rechtzeitig vor meinem Unterrichtsbeginn in der Schule bin (mindestens 20 Minuten), 

  2. pünktlich meinen Unterricht beginne und beende,
  3. meinen Unterricht lehrplangerecht und schülerorientiert gestalte,
  4. meine dienstlichen Pflichten laut Lehrerdienstordnung erledige,
  5. auf meine persönlichen Wertgegenstände selber achte, da bei Verlust 
die Schule keine Haftung übernimmt,
  6. mein Handy / Smartphone oder andere Unterhaltungselektronik im Unterricht 
nur für Unterrichtszwecke oder im Notfall benutze. 

  • Das Bild der Schule nach außen wird auch durch mich geprägt. Deshalb:
  1. rede ich nicht abfällig über meine Schule, meine Schüler und deren Eltern, 
meine Kollegen und die Schulleitung, 

  2. gestalte ich in jedem Schuljahr aktiv mindestens ein außerunterrichtliches 
Angebot für Schüler und / oder Eltern mit, 

  3. nehme ich an Veranstaltungen der Schule teil,
  4. übernehme ich Verantwortung für meine Schüler und meine Schule.

 

 

Gewissenhaftigkeit und Pflichtbewusstsein

 

  • Ich trage dafür Sorge, dass an meiner Schule eine besondere Atmosphäre herrscht, indem ich:
  1. von mir verursachte Verunreinigungen selbst säubere und, wenn dies nicht 
möglich ist, dem Hausmeister melde,
  2. die aushängenden „TO DO – Listen“ anwende,
  3. darauf achte, dass Ausstattung und Mobiliar geschont werden,

  • Eintragungen werden von mir pünktlich und gewissenhaft durchgeführt:
  1. im Klassenbuch (Stundenthemen, Anwesenheitsliste, ...),
  2. im elektronischen Notenbuch (Noten, Kompetenzen, Berichte, ...).
  • Informationen der Schulleitung als Aushang oder per Mail nehme ich aktiv zur Kenntnis.
  • Bei Abwesenheit durch Freistellung versorge ich die Schüler mit Aufgaben.
  • Der Austausch und die Absprache mit Kollegen erfolgen regelmäßig.

 

Bei Verstößen treten die geltende Lehrerdienstordnung, das Schulgesetz, die Schulordnung und die Verwaltungsvorschrift in Kraft.